Douglas Coupland in Life After God:

"Die ganze Zeit über hatte ich so ein Gefühl, wie wenn sich eine Grippe anbahnt, war an einen Punkt gelangt, an dem ich mir nur noch den Mantel anderer Leute ausleihen wollte - das Leben anderer Leute - , ihre Aura. Es schien, als hätte ich die Fähigkeit verloren, meine Aura eigenständig zu schaffen."

"Worin besteht unser wesentliches Menschsein? Was macht uns zu dem, was wir sind?"

"Als einzige Tätigkeiten, die Menschen tun und zu denen es nichts Gleichwertiges bei Tieren gibt, fielen mir ein: Rauchen, Bodybuilding und Schreiben. Das ist nicht gerade viel, wenn man bedenkt, wie einzigartig wir uns anscheinend vorkommen. "

"Ich hatte gedacht, ich könnte Trost in der Einsamkeit finden, aber ich glaube, ehrlich gesagt, ich erwarb nur eine äußere Schale der Verbitterung."

"Zuerst ist da Liebe, dann Ernüchterung und dann der Rest deines Lebens."

"Gott ist derjenige, der uns zusammenhält, nachdem die Liebe vorüber ist."

"Mein Zuhause ist ein mit anderen geteilter elektronischer Traum aus Erinnerungen an Comics, halbstündigen Fernsehserien und nationalen Tragödien."

"Ist Nichtfühlen das unvermeidliche Endresultat von an nichts glauben?"

"Wir wurden darauf trainiert, zu glauben, daß das Leben ohne Zauber sei - einfach weil es uns gehörte. Warum wollte man uns bloß weismachen, daß Zauber etwas sei, das an irgendeinem anderen Ort anderen Leuten widerfährt? "

"Gott ist das Gebiß des Mannes, der mich an einem glücklichen Abend in den Nacken beißt. "

"Gott ist eine Stimme in der Nacht, über die ich mir, wenn ich sie höre, keine Sorgen mache, weil ich weiß, wer es ist."

"Ich mag keinen Glauben haben, aber deshalb habe ich doch eine Seele."

"Wir alle sind viel zu sehr verdammte Mittelklasse, als daß wir je verloren sein könnten. Verloren sein bedeutet, daß du anfangs einen Glauben oder so was gehabt hast, und die Mittelklasse hatte nie was in der Art."

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