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Pressestimmen zu Isabel Kreitz:

Beste Neuheit des Erlanger Comicsalons diesen Sommer, da laß ich nichts drauf kommen, war Isabel Kreitzī "Schlechte Laune" (...) Angenehm lakonisch erzählt, zeichnerisch und im Dialog ungemein stilsicher und außerdem endlich mal wieder ein S/W-Semifunny, der weiß, wohin eine Schwarzfläche gehört.

Stefan Dinter SPEX

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Isabel Kreitz hat mit ihrem Comic ein spannendes und kar aufgebautes Werk geschaffen, das auch von den stimmungsvollen Schwarzweiß-Zeichungen lebt. "Ohne Peilung" ist vor allem eine unterhaltsame Geschichte, ihren Schwung verliert sie auch dort nicht, wo es um ernsthafte Themen wie Ausländerhaß und Antisemitismus geht. Kreitz spart sich jeden Kommentar und zeigt stattdessen die Welt von Jugendlichen, die zwar die Greuel des Faschismus verurteilen, denen aber der Wille fehlt, sich ernsthaft und fortwährend damit auseinanderzusetzen.

Thomas Roscher BADISCHES TAGBLATT

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Die Bildergeschichte ("Ohne Peilung") von Isabel Kreitz ist ein ambitioniertes Stück Autoren-Comic in gekonnter Schwarzweiß-Grafik.

Michael Stoll RHEINZEITUNG

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Isabel Kreitz beschreibt die tragischen Ereignisse, die sich aus der Verquickung jugendlicher Ignoranz mit den Spätfolgen der Naziherrschaft ergeben, erfreulich nüchtern und ohne hohles Pathos. Der moralische Holzhammer bleibt zum Glück in der Schublade. Nicht zuletzt diese Tatsache macht das Album zu einem empfehlenswerten.

Christoph Möller KOMA

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Isabel Kreitz ist fleißig: gerade ist "Ralf lebt" erschienen, der zweite Band ihres Comics über S-Bahn-Surfer, und bei der Hamburger Ausstellung "Ehrlich billig!" hat sie ebenfalls mitgemalt. Isabel Kreitz tut auch meist das Richtige, denn ihr Gespür für Perspektive und Erzähltechnik hat sie in den USA geschult, ihre lustigen Imbiß-Strips hat sie, um berühmt zu werden, in der Bild-Zeitung veröffentlicht, sie vermeidet Affektiertheit, und wenn sie Bier getrunken hat, wirft sie manchmal Journalisten die Treppe hinunter.

Jörg Böckem TEMPO

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Mit "Ralf lebt" hat Isabel Kreitz anhand einer "Phantom der Oper"-mäßigen Story bewiesen, daß gerade der deutsche Alltag genügend Raum für Gruselgeschichten bietet. (...) "Ohne Peilung" ist alles andere als ein hochmoralischer Kommentar zum Thema "Faszination Faschismus", sondern überzeugt wieder durch einfühlsame Alltagsschilderungen.

FANTASTIC SCREEN

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"Ohne Peilung", das Debutalbum von Isabel Kreitz, könnte man als guten Krimi lesen - wenn die Zeichnerin darauf verzichtet hätte, damit gesellschaftliche Probleme aufarbeiten zu wollen. Ihre Absicht, vor der Gefährlichkeit von Neonazismus unter Jugendlichen zu warnen, ist zwar begrüßenswert. Aber sie reduziert das Problem auf den Wahnsinn eines alten NS-Mannes, und das ist doppelt schade - denn erstens hätte sie mit diesem Thema eine Menge mehr rüberbringen können, und zweitens ist der Plot wirklich gut.

STADTMAGAZIN (Mannheim - Ludwigshafen - Heidelberg)

 

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