CD-Kritik Zur Startseite

Alligator Stew 

A First Taste Of Alligator Stew

(Halycon Music )

Als Southern-Rock Band den Alligator im Namen zu tragen ist eine pfiffige Idee. Die Viecher wirken unbeweglich, sehen seit Jahrtausenden gleich aus und scheinen etwas hartschalig. Passt doch komplett auf ein ganzes Genre. Aber immerhin gehen die vier Jungs von Alligator Stew zum selben Friseur wie Molly Hatchet oder Lynyrd Skynyrd.

Die schnellen Blues und Boogie beeinflussten Nummern sind guter Standard und kommen recht authentisch rüber, aber wirklich erwähnenswert sind die Balladen. Da rollen sich die Alligatoren auf den Rücken und zeigen ihre weiche Seite. Feine Kompositionen, schön arrangiert treffen "Blood Money" oder "Rose Thorn Red" direkt ins Schwarze. Wenn die Jungs mal ein Akustik-Album machen, steh ich auf der Matte!

(dmm)