CD-Kritik Zur Startseite

Antipop Consortium 

The Ends Against The Middle

(Warp/Zomba)

Wenn die experimentiersüchtigen Elektro-Experten von Warp Records schon in Richtung HipHop schielen, dann wird es sich sicherlich um eine schrille Blüte der Beats, Cuts & Rhymes-Landschaft handeln. Stimmt. Antipop Consortium sind clevere Tüftler, Maniacs, Weirdos, für die Rap respektive HipHop etwas komplett anderes bedeutet als man das seit der Einführung des Mainstream-Fernsehens und -Radios gewohnt ist. "Viele Leute glauben, dass wir die elektronischen Elemente benutzen, weil wir es anders nicht hinbekommen würden. Aber wir versuchen eigentlich nur, einige neue Elemente ins Spiel zu bringen", sagt Priest, einer von drei Wortschmieden. Progression ist Trumpf. Das Antipop Consortium will anders sein und sich von dem ermüdenden Einheitsbrei absetzen. Daher bedient es sich gleichermaßen bei zwei noch getrennt voneinander existierenden Genres: Elektro und HipHop. Nachzuhören auf "The Ends Against The Middle", mit seinen sieben abgedrehten und unwiderstehlichen Tracks. Mehr im nächsten Jahr, wenn der Nachfolger zum Debüt "Tragic Epilogue" erscheint.

(kfb)

 

 


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