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A Subtle PlagueHung to dry(World Service/Rough Trade) [10-96] |
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| Benjii Simmersbach, einer der drei Brüder aus dem immer
bekannter werdenden Bandkollektiv A Subtle Plague, liegt vollkommen richtig
mit seiner im Hinter-Net!-Interview
geäußerten Einschätzung: "Hung to dry" ist das
erste Album der globalen, äh.., Punk-Hippies ('tschuldigung), das mit
straff ausgerichteten Songs aufwartet.
Frühere Veröffentlichungen wirkten ja eher wie eine Gemischtwarentheke aus dem Sound- und Stilangebot diesseits der Independent-Gitarrenmusik. Die neue CD der San-Francisco-Band bringt die Dinge mehr auf den Punkt. A Subtle Plague spielen fast schon klassisch zu nennenden amerikanischen Punkrock mit deutlichen Folk-Einflüssen. Klingt beim Lesen wahrscheinlich langweiliger als es beim Hören ist. Wunderbare Melodien und kraftvolle Gitarren treffen auf einen treibenden Schlagzeuger und eine direkte, knackige Produktion. Gelegentlich blitzen Ähnlichkeiten mit Hole (ohne deren Affektiertheit)
und den Pixies auf (ohne deren Abgedrehtsein). Allerdings sind A Subtle
Plague individuell genug, daß sich solche Vergleiche nur für
kurze Momente ins Bewußtsein drängen. Den besonderen Touch
erhalten die Songs durch den Paargesang von Analucia da Silva und Pat
Ryan, deren Stimmen voller Energie und Unruhe sind und dadurch das selbstgefällige
Suhlen in romantischer, melodieverliebter Indie-Seligkeit unmöglich
machen. (km) Zum Interview mit A Subtle Plague
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