CD-Kritik Zur Startseite

Bardo Pond 

Dilate

(Matador/Zomba)

Einen passenderen Support hätten Mogwai für ihre gerade beendete Europatournee nicht einladen können. Die amerikanische Formation, die meines Wissens nach schon einige Alben unters Volk gebracht hat, versteht sich bestens mit den Soundtüftlern aus Glasgow und zelebriert auf ihrem neuen Album eine ähnlich tranceartigen Klanglava. Sogar zu ruhigen Phasen von Neurosis und deren Nebenprojekt Tribes Of Neurot lassen sich Vergleiche ziehen. Die stillen Momente stehen im Vordergrund. Minimalistisches Aufrechterhalten der Melodie gesellt zu kurzen Lärmattacken und der zerbrechlich wirkenden Stimme von Sängerin Isobel Sollenberger. Keineswegs ein leicht verdauliches Album, da gegen Ende der Abstraktionsgrad etwas ansteigt, aber eines, an dem man noch länger seinen Spaß haben dürfte.

(kfb)

 


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