CD-Kritik Zur Startseite

Bongzilla 

Gateway 

(Relapse/SPV)

Der Marihuana-Fanclub Bongzilla hatte sich den nächsten Blubber präpariert und dessen Inhaltsstoffe genüsslich konsumiert. Im Rausch machte man sich ans Werk, neue Songs einzuspielen. Dass diese nicht in Radarfallen tappen würden, sollte jedem vorher klar gewesen sein, der das Bongzilla-Album "Stash" kennt. Natürlich stehen auf "Gateway" nach wie vor Stoner Rock und Doom im Vordergrund, das heißt zähfließende, herunter gestimmte Gitarrenriffs, in der Magengrube Beben erzeugender Bass, verraucht-heiser Gesang und ein druckvolles Schlagzeugspiel, das entweder alle anderen Agierenden nach vorne treibt und die große Keule auspackt oder das Zeichen fürs Zeitlupenspiel gibt. Nichts anderes als Marihuana kann dahinter stecken. Man riecht förmlich das glimmende und süßlich duftende Gras beim Anhören von "Stone A Pig" oder "Sunshine Green". Wie sagt die Band so treffend: "Brothers and sisters of the bong unite!"

(kfb)



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