CD-Kritik Zur Startseite

Boywonder

Deep Fried Peace

(Golden Core/ZYX) [3/97]

Man stelle sich vor: die Zeit nach Erscheinen der legendären "Ten" von Pearl Jam. Anfang der 90er der große Boom des Sounds aus Seattle. In den folgenden Jahren entwickelten sich alle großen Protagonisten weg von diesem ursprünglichen, sehr markanten Sound in Richtung Standard Moderne Rockmusik der sicher auch sehr interessant und schön ist aber doch kaum vom Rest der Welt zu unterscheiden ist. Die aktuellen Scheiben der Pearl Jam, Soundgarden und wie sie alle heißen könnten auch von der Ostküste oder sogar aus Europa kommen.

Boywonder, im übrigen Kanadier, sind sehr durch die Musik aus dem Staate Washington geprägt. Sie haben sich im Gegensatz zu den Urhebern bis heute nicht sehr weit von den Wurzel weg bewegt. Dank der Stimme ihres Sängers (wenn ich es nicht besser wüßte hätte ich ihn für Vedder himself gehalten) klingt "Deep Fried Peace" wie das direkte Nachfolgewerk der "Ten". Vielleicht nicht ganz so abwechslungsreich.... Auf jeden Fall ein Fall für Seattle Fans, denn das liegt ja bekanntlich an der Grenze zu Kanada.

(carrzy)

Cover Boywonder


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