CD-Kritik Zur Startseite

Bob Catley

When Empires Burn

(Frontiers/Edel)

Es war unüberhörbar eine gute Entscheidung von Bob Catley, sich von Produzent und Songschreiber Gary Hughes zu distanzieren, und mit Paul Hodson sein neues Album aufzunehmen. "When Empires Burn" ist ungeschliffener und direkter als der Vorgänger "Middle Earth" und stellt Bob Catleys Stimme ein kleines bisschen in den Hintergrund.

Mit diesem frischen Wind im Rücken breitet der kleine Mann elf appetitliche Happen aus und wie immer ist von dramatischen Balladen bis hin zu bombastischen Rocknummern alles dabei. Aber selbst mit einer ausgewachsenen Magnum-Nostalgie in den Ohren lässt sich nicht verleugnen, dass das Gras in Bob Catleys Terrain schon ziemlich niedergetrampelt ist. "When Empires Burn" ist nicht für die Ewigkeit, aber für den Moment ein nettes Album.

(dmm)

 


Bob Catley 

Middle Earth

( Frontiers / Point )

Die Vergangenheit holt Jeden ein! Ich geb' es zu: Ende der 80er habe ich gern und oft Magnum gehört. Nach einer rund zehnjährigen Pause flatterte mir neulich ein Soloalbum von Bob Catley auf den Tisch und die alte "Wunden" sind wieder aufgebrochen. Mit seiner markanten Stimme begibt er sich in das Reich von Tolkiens "Herr der Ringe" und ist dabei so pathetisch wie eh und je. Gary Hughes von Ten hat alle Songs geschrieben und produziert, aber wo Bob Catley draufsteht, ist auch der "Godfather of Pathos" drin. Das Album ist in keinerlei Hinsicht relevant, aber die Magnum-Masche funktioniert auch ohne Tony Clarkin. Gerade zum Ende des Albums werden die ganz großen Hymnen ausgepackt: "The End Of Summer" oder "This Gallant Band of Manic Strangers" sind richtig cool. Die Rolle des Geschichtenerzählers scheint Bob Catley auf den Leib geschrieben. Wer meine musikalischen dunklen Flecken der Vergangenheit teilt, sollte "Middle Earth" heimlich antesten.

(dmm)

 


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