CD-Kritik Zur Startseite

Cool Hand Luke 

Wake Up. O Sleeper 

(Floodgate/Wea)

Cool Hand Luke haben nicht nur einen coolen Bandnamen, sondern auch ein Händchen für ausgefallene Songtitel ("Nobody Hugs A Rose"). Das musikalische Haus haben Cool Hand Luke mit Tapeten aus Emo, Indie-Pop und modernem Rock á la Dredg verziert. Eigentlich alles perfekt, aber eine komplette Behaglichkeit will nicht aufkommen. Manches Mal wirken die Songs, als hätte die Jungs definitiv den Refrain vergessen und es fehlt noch das kompositorische Talent, einen Song über vier Minuten spannend zu halten. Da wird mal hier mit einem Klavier oder einer Geige liebevoll verziert, aber für den ganz großen Wurf reicht es am Ende nicht.

Was sage ich? Gerade am Ende reicht es zum großen Wurf: Mit "O Shachah" jagen uns Cool Hand Luke einen Song um die Ohren, der in aller bester Dredg-Manier Atmosphäre und Rock kombiniert und sich mit einem erhabenen Melodiebogen Klettverschluss-artig festsetzt. Wer von dieser Großtat begeistert das Album noch ein paar Mal anhört, stellt dann auch fest, dass die restlichen neun Songs durchaus solide Begleiter für einen kleinen musikalischen Spaziergang sind.

(dmm)



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