CD-Kritik Zur Startseite

Death Cab For Cutie 

Transatlanticism 

(Grand Hotel van Cleef/Indigo)

Das Album "Transatlanticism" ist ein "Grower". Es wächst mit jedem Hören, es wächst über sich hinaus und es wächst dir ans Herz. Auch, wenn es in jeder Kritik steht, es lässt sich vieles damit erklären: Marcus Wiebusch (Kettcar) und Thees Uhlmann (Tomte) sind die Köpfe des Hamburger Labels Grand Hotel van Cleef und wenn man weiß, dass Marcus mit seinem inzwischen stillgelegten Label B.A. Records die Weakerthans nach Deutschland holte, weiß man auch, warum Death Cab For Cutie auf GHVC willkommen waren.

Die vier Jungs musizieren völlig unprätentiös und bahnen sich nicht schnell und laut ihren Weg. Sie kucken artig links, rechts, links und überqueren erst dann die Straße. Death Cab For Cutie umschiffen die Schublade mit den drei großen Buchstaben und sind stattdessen auf eine herzerfrischende, fast naive Art emotional. Wer Bands mag, bei denen mindestens ein Mitglied eine Brille trägt, alle seltsame Frisuren haben und ausgewaschene T-Shirts tragen, der wird Death Cab For Cutie lieben. Versprochen!

(dmm)



Datenschutz
Zum Hinternet-Weblog Zum Kalender Galerie zum Archiv Impressum