CD-Kritik Zur Startseite

Denison Marrs 

Then Is The New Now 

(Floodgate Records/Wea)

Wer Jimmy Eat World mag, möge sich bitte Denison Marrs auf dem Einkaufszettel notieren. Wer außerdem noch The Cure, bzw. den Gesang von Robert Smith gut findet, macht einen dicken Strich darunter. Das amerikanische Quartett trägt zwar nur die alten Sachen von bekannten Leuten auf, schafft es aber ziemlich mühelos, darin aufgeräumt auszusehen. Trotz aller hörbaren Einflüsse verkommen Denison Marrs nicht zu miesen Kopisten, sondern schaffen es, ihrem musikalischen Trödel einen eigenen Stil aufzudrücken. Der Sänger reißt mit Emotion das Mikro an den Mund und pendelt mit seiner variablen Stimme zwischen Emo und eben Robert Smith. Auch wenn Denison Marrs das Rad nicht neu erfunden haben, zeigen sie im Vergleich zu gesichtslosen Mitschwimmern deutliches Profil.

(dmm)



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