CD-Kritik Zur Startseite

Dimitri from Paris

A Night at the Playboy Mansion

(Virgin)

At the Playboy Mansion tanzen die Bunnies. In den Hügeln von Beverly Hills, im Haus von Hugh Hefner inklusive unterirdischer Oase. Ein Bunny hat es sogar auf das Cover des Albums geschafft, während sich der Meister selbst vornehm zurückhält. Und damit ist nicht etwa Hefner, sondern Dimitri from Paris gemeint, der Mann an den Turntables. Ob besagte Party nun wirklich stattfand oder als mythische Chiffre schon völlig ausreicht, spielt keine Rolle. Hedonismus, Dekadenz und Machoismus - die Welt des "Playboys" zählt längst zur Popkultur. Mehr noch: die Centerfolds&Co. haben etwas Klassisches an sich, sind sozusagen Old-School, daher auch die pure Seventies-Untermalung.

Mit hohen Streichern, federnden Hi-Hats und schmeichelnden Frauen-Stimmen - Disco, Funk, Soul und viel Latino. Unwiderstehlich, lässig, glamurös und sexy. Astrojazz, Bah Samba, Ashford&Simpson, die Sunburst Band, Stetsasonic und viele andere mehr, alle perfekt verschmolzen zu einer einzigen, wilden Nacht von Dimitri from Paris. Die Sommerplatte schlechthin.

(Katja Preissner)

 

Cover Dimitri