CD-Kritik Zur Startseite

Vince Ebert

Die jetzt aber wirklich richtig große Show

(Vince Ebert/Zyx)

Bei Atze Schröder hofft man ja immer noch, dass die Haare wirklich eine Perücke sind, Vince Ebert nimmt man ab, dass er die Haare schon immer so trägt. Wer nicht aus einer hessischen Kleinstadt kommt, mag seinen Dialekt etwas befremdlich finden und auch sonst dürften einige Zuhörer einen Moment brauchen, um sich mit Vince Eberts Humor anzufreunden. Er plappert und erzählt vor sich hin, wärmt manches Mal alte Witze auf, aber hier steht "Stand-up" noch für "spontan". Zumindest klingt Vince Ebert frischer als die meisten, die uns im Moment als "Comedian" verkauft werden.

Wer beim Opener "Ein Dichter ohne Hände schreibt selten dicke Bände" noch fragend die Stirn runzelt, gibt wahrscheinlich bald auf und fügt sich in das Chaos. Auch wenn nach fünfzig mehr als unterhaltsamen Minuten das "Mysterium Tengelmann" nicht endgültig gelüftet wird, bekommt man das Grinsen nur schwer aus dem Gesicht.

(dmm)



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