CD-Kritik Zur Startseite

Eternal Tears Of Sorrow

A Virgin And A Whore

(Drakkar/BMG)

Auf dem vierten Werk der Finnen sind die Vorbilder zwar auch immer noch deutlich zu erkennen, aber Eternal Tears Of Sorrow haben sich eine eigene Nische geschaffen. Gekonntes Songwriting und feine Arrangements treffen auf die Traditionen von In Flames, Sentenced oder The 69 Eyes. Dass die neun Tracks im ersten Anlauf etwas gleichförmig klingen, liegt in erster Linie an den Grunzvocals von Altti Veteläinen. Ich werde mich zwar an diese Abart des Singens nie wirklich gewöhnen, aber Eternal Tears Of Sorrow haben eine ungeheure musikalische Wucht. Die Mischung aus düsteren und progressiven Klängen funktioniert auf "A Virgin And A Whore" hervorragend, und Pasi Hiltula ist einer der wenigen Rock-Keyboarder, die man nicht auf die andere Seite des Äquators wünscht. Klare, volle Sounds, weit ab von Plastik-Samples oder stupiden Fanfaren - sehr geschmackvoll.

(dmm)