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Eve

Eve-Olution

(Interscope/Motor/Universal)

Namhafte Produzenten wie Dr. Dre, Irv Gotti und Swizz Beatz engagierte Eve Jihan Jeffers für ihr drittes Album "Eve-Olution". Zu ihnen gesellten sich bekannte Gesichter des HipHop wie zum Beispiel der dauerbekiffte Snoop Dogg, sein Kollege Nate Dogg, Truth Hurts, Senkrechtstarterin Alicia Keys und Jadakiss. Sie stiegen zu Eve in den Ring und gaben ihr Bestes, nicht von der selbstbewussten und kratzbürstigen Rapperin ausgeknockt zu werden. Schließlich verstehe Eve ihr Handwerk und ist schon lange nicht mehr zu den Newcomern zu zählen. Sie gehört der obersten Riege der rappenden Weiblichkeit an. So hoch ihre Ansprüche an sich selbst sein mögen, so überzeugend sind die neuen Songs.

Auf "Eve-Olution" gibt sich die smarte Rapperin aus Philadelphia keine Blöße. Kein einziger Song (abgesehen von den beiden Skits) hat es verdient, übersprungen zu werden. Das altbekannte Duett "Let Me Blow Ya Mind", mit Gwen Stefani von No Doubt, genauso wenig wie "Gangsta Lovin'" mit Alicia Keys, das Latino-Stück "Let This Go" oder "Hey Y'All", der Beitrag der beiden Doggs. Ein weiteres Highlight ist "Ryde Away", das ein gewisser Bink produzierte und bei dem die Soul-getränkte Background-Stimme von Anthony Hamilton kommt. Unerreicht ist "As I Grow". Über einen sanften, melancholischen Pianoakkord rappt Eve behutsam und wird beim Refrain von einem Kinderchor namens The Brodhead Kids und der Sängerin Natice Jackson unterstützt.

(kfb)

 



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