CD-Kritik Zur Startseite

The Fire Theft 

The Fire Theft 

(Rykodisc/Zomba)

Mit Jeremy Enigk, William Goldsmith plus Nate Mendel ist mit The Fire Theft der Kern von Sunny Day Real Estate zurückgekehrt. "The Fire Theft" macht den Hörer fassungslos – die einen vor Entsetzen, die anderen vor Erstaunen. Die Argumente für oder gegen das Album sind die gleichen: große Emotionen, weit reichende Spannungsbögen, versponnene Instrumentalspielereien und ein unüberhörbarer Hang zum 70er Jahre Art-Rock.

Die Soundwände von "The Rising Tide" haben sich verschoben hin zu einem progressiven Ansatz, der in Sound und Frickelfaktor an das erinnert, was man gemeinhin unter Prog-Rock summiert. Ist eigentlich eine schöne Schublade: Emo-Prog! Grundsätzlich ist alles beim alten geblieben und The Fire Theft knüpfen nahtlos an den opulenten, pathetischen Vorgänger "The Rising Tide" an. Von großen Klanggemälden ("Uncle Mountain") über kompakte Rocknummern ("Chain") bis hin zu mitreißenden Balladen wie "Heaven" ist das gleichnamige Debüt von The Fire Theft ein grandioses Album.

(dmm)



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