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Gluecifer

Automatic Thrill

(Steamhammer/SPV)

Nur nicht übermütig werden. Gluecifer haben erst mal die Experimentierfreude beiseite gelegt und mit "Automatic Thrill" wieder kraftvoll zugepackt. Wer Sorge hatte, Gluecifer wollten sich mit ihrem letzten Album "Basement Apes" aufs weich rockende Altenteil zurückziehen, kann jetzt schon mal für "Automatic Thrill" in den nächsten abgesifften Rockschuppen pilgern.

Wobei die elf neuen Songs nicht zu inhaltslosen Rockplattitüden verkommen, sondern mit schlichter Eleganz genau auf die Zwölf gehen. In wohl dosierter Härte, mit routiniertem Songwriting machen Gluecifer auch auf ihrem fünften Album noch Spaß.

(dmm)

 


Gluecifer

Basement Apes

(Steamhammer/SPV)

"Basement Apes" ist ein Album, an dem sich das Rock'n'Roller-Herz uneingeschränkt freuen kann. Wie so viele ihrer skandinavischen Kollegen haben sich Gluecifer vom kompletten Rotzrock verabschiedet und spielen jetzt eine versierte Mischung aus Retro- und High-Energy-Rock. Aber von allen sind Gluecifer die vielseitigsten.

Da werden The Who genauso wie die Stones zitiert, da können die Wurzeln in die 70er oder bis in die 60er zurückreichen - die fünf Norweger rocken nicht nur alles in Grund und Boden, sie können auch richtig gute Songs schreiben. Knüppelschnell ("Brutus"), ausgereift ("Losing End") oder feinster Mitgröhlstoff wie "Round And Round" - der verschwitzt dreckige Charme der ersten drei Alben ist absolut OK, aber "Basement Apes" wird mit seinem Reifegrad länger Bestand haben.

(dmm)

 
 

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