CD-Kritik Zur Startseite

Hot Water Music 

A Flight And A Crash

(Epitaph / Connected )

Seit 1994 gehören Hot Water Music zum festen Bestandteil der Emo-Szene und veröffentlichen in einem nicht enden wollenden Arbeitsanfall regelmäßig neue Scheiben. Ob 10-Inch, Single, Album oder Sampler-Beitrag, ihre Lust am Musikmachen scheint nicht zu bändigen zu sein. Wer glaubt, unter der Geschäftigkeit würden zwangsläufig die Qualität der Songs leiden, dem muss ich widersprechen. Das Quartett aus Gainesville in Florida kann sich glücklich schätzen, mit Ideenreichtum gesegnet zu sein. "She Takes It So Well" zum Beispiel ist eine wunderschöne Emo-Ballade mit Klavier und Akustikgitarre, die man in der Form der Band nicht zugetraut hätte. Das ist aber nicht der einzige Höhepunkt auf "A Flight And A Crash". Hört euch nur das Titelstück, "Instrumental" und "Choked And Separated" an. Dass sie anderthalb Jahre brauchten, um das Album aufs Band zu bringen, verzeiht man ihnen aufgrund des Ergebnisses gerne.

Hot Water Music rocken und so wie es aussieht noch für ziemlich lange. Schon jetzt kündigen sie neue Songs an, die auf verschiedenen Samplern zu finden sein werden. So in etwa ihr Midnight Oil-Cover "Dreamworld" auf "Plea for Peace/Take Action". Oder "Prince Of The Rodeo" auf dem kommenden Turbonegro-Tribute-Album.

(kfb)

 

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