CD-Kritik Zur Startseite

The Hydromatics

Parts unknown

(White Jazz/House of Kicks/Zomba Record)

"High Energy Rock´n´Roll" beim Label "White Jazz": bizarr, bizarr... Klingen tut´s jedenfalls wie die neue Motörhead. Knackig, stramm und mit viel Speed geradeaus. Gitarrenrock, very plugged und ohne Schnörkel, gerade an der Schwelle zum Heavy Metal. British Metal Invasion mit einem Schuß Southern Rock, um genau zu sein.

Die "Hydromatics" sind eigentlich mehr ein Projekt denn eine Band, oder besser: eine "Supergroup". Die Älteren unter uns wissen noch, was das ist. Das war, wenn Steve Winwood neue Session-Musiker gekriegt hat. Oder wenn Leslie "Ex-Dschingis Khan" Mandoki sich mit Nik Kershaw, Peter Maffay und ausrangierten Toto´s auf die Bühne gestellt hat. Sowas wie eine Nationalmannschaft der Rock-Musik eben.

In diesem Fall sind dabei: Scott Morgan (Sonic Rendezvous Band), Tony Slug (Nitwitz, Loveslug, BGK), Thumpin Theo (Nitwitz) und Nicke Royale von den Hellacopters. Und dann steht da noch was von "Motor City", dem "next Millenium" und einem "hot, fast and greasy debut album". Auf deutsch: Vorsicht, heiß und fettig!

Fazit: Knallt rein, drischt weg wie nichts Gutes und kurbelt den Kreislauf an. Irgendwie klassisch. Alles, was Guter Rock´n´Roll braucht. Am Ende sogar ein bißchen funky, mit Bläsern und Honky-Tonk-Piano...

(Katja Preissner)