CD-Kritik Zur Startseite

Interpol 

Turn On The Bright Lights 

(Labels/Virgin)

Sie werden bereits gefeiert und zu den derzeit interessantesten Newcomern aus New York gezählt. Wer in den letzten Monaten gut aufgepasst hat, der wird wissen, dass Interpol letztes Jahr eine EP über das schottische Indielabel Chemikal Underground veröffentlicht haben. Diese legte den Grundstein für erfolgreiche Vertragsverhandlungen mit Matador (USA, Großbritannien) beziehungsweise Labels (Rest Europas). Auf dem Weg zum Studio angelten sich Interpol Peter Kadis (Mercury Rev) und Gareth Jones (Depeche Mode, Nick Cave) für die Produktion ihres Debütalbums und spielten unter deren Regie spannende und atmosphärisch-dichte Songs ein, die mal Indierock, mal Wave, mal Postrock sind.

"NYC" erinnert an die elegischen Klangwelten von Mogwai und Savoy Grand, "PDA" an die gute alte Zeit von David Bowie und "Say Hello To The Angels" hat sogar ein paar The Cure-Einfärbungen. Man könnte noch so viele Bands nennen, die bei diesem ereignisreichen Debüt Pate standen. Jesus & The Mary Chain fielen einem da noch ein. Hach, ist das schön.

( kfb)

 



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