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Tim Isfort Orchester

Tim Isfort Orchester

(Moll/EfA) [9-97]

Geschichten wie sie nur das Leben schreiben kann: Alles wird gut. Auch für einen Musiker und Toningenieur Ende zwanzig, der sich als Allzweck-Bassist und Werbekomponist durchs Leben schlägt und sich sein eigenes kleines Studio aufbaut. Einer, der mit 80er-Jahre-Pop aufgewachsen ist, Jazz und Filmmusik mag und der davon träumt, Musik für ein Unterhaltungsorchester alter Prägung zu schreiben. Mit den dazugehörigen Arrangements und dem adäquaten Sound: warm, weich und analog. Einer, der genug Ausdauer aufbringt, um gegen alle Trends und Sachzwänge seine Ideen umzusetzen.

Der oben beschriebene Tontüftler heißt Tim Isfort und er hat sich einen Traum verwirklicht. Ein großes Orchester mit Streichern, Bläsern, Harfe, Bandoneon und Chor spielt seine Kompositionen, und das Resultat klingt, wie er es gerne hätte: Wider die digitale Inquisition.

    Mit der gleichnamigen CD hat das Tim Isfort Orchester ein Album eingespielt, das ebenso schön ist wie die Geschichte seiner Entstehung. Und als ob dies allein nicht schon wundersam genug wäre, schafft er es auch, illustre Gastsänger und Texter für sein Projekt zu begeistern.

Außergewöhnliche Platten verlangen außergewöhnliche Maßnahmen. Deshalb folgt - wie beim Fußball in der Zeitung - die Einzelkritik:

Cover Tim Isfort Orchester


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