CD-Kritik Zur Startseite

Kotipelto

Waiting For The Dawn

(Century Media)

Wenn Sänger einer Melodic-Metal Band ein Soloalbum machen, steht zu befürchten, dass es genauso klingt wie das Werk der Hauptcombo. Die Stilecke ist zwar die gleiche, aber Timo Kotipeltos Sound ist weniger bombastisch und er wartet mit einer Menge kleiner Raffinessen auf. Die Keyboards sind zurückgenommen und die Songs von "Waiting For The Dawn" klingen kompakter und straffer als von Stratovarius. Bei "Arise" überrascht Kotipelto im Intro mit einer deutlich von den 70ern beeinflussten Gitarre; generell liegt der Schwerpunkt eher auf klassischem Hardrock als auf Metal. Das sind zwar marginale Unterschiede, die aber hier ein feines Album ausmachen.

(dmm)

 



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