CD-Kritik Zur Startseite

Dayna Kurtz

Postcards From Downtown

(Munich Records/Indigo)

Die Musik von Dayna Kurtz hat den Charme eines alten Reptils und ist ungefähr so einschmeichelnd, wie eine knorrige Wurzel. Wer allerdings nicht beim ersten musikalischen Widerstand aufgibt, erlebt mit "Postcards From Downtown" ein morbides, düsteres Singer/Songwriter-Album in den bekannten Koordinaten aus Folk, Country und Rock.

Dayna Kurtz' Stimme erinnert an eine desillusionierte Ashley Cleveland und begeistert mich vor allem in der Mischung aus Verzweiflung und Sarkasmus. Dayna Kurtz ist ein Straßenkind, ihren Songs spürt man die Ochsentour durch die kleinen Clubs ab und wer Mary Gauthiers Geschichten zu schätzen weiß, wird sich auch in Dayna Kurtz Songs wiederfinden. Mit "Satisfied" setzt sie dem Album einen musikalisch ungewöhnlich eingängigen Schlusspunkt, versäumt aber nicht, diesen lyrisch zu kontrastieren. "A dream is dying / so comfort me tonight / the clock is lying / I never got it right."

(dmm)



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