CD-Kritik Zur Startseite

The Last Hard Men

The Last Hard Men

(Spitfire/Eagle)

 

Wie muss man drauf sein, um diese Platte gut zu finden? Wer Lust auf musikalische Eskapaden hat und sich über ein Album mal wieder richtig wegömmeln will, kann zugreifen. Wer sich von der Teilnahme Sebastian Bachs ein paar Schmankerl im Stil von Skid Row erhofft, darf sich durch 23 Titel (inkl. hirnlosen Interviews) skippen, ohne fündig zu werden.

Gibt es ein Leben hinter Kuriositäten, Bootlegs und Outtakes? Hier schon, das veröffentlichte Material unterbietet jede wilde Mischung, die jemals unter einem der oben erwähnten Namen den Weg auf CD gefunden hat. Klar kann man das witzig finden, aber nach einem Durchlauf landet das Teil für immer im Regal. Ohne Substanz hangeln sich Sebastian Bach, der Gitarrist Jimmy Flemion und die Sängerin Kelley Deal durch die Nummern und ich komme nicht umhin, jeden zu warnen, der seine Kohle in diese CD investieren will. Rettet lieber Pandabären oder macht dem Berber an der Ecke eine Freude.

(dmm)