CD-Kritik Zur Startseite

Loonatikk

Devildance The Killerrock

(MDD / Connected)

Mich hat's nicht wirklich in den Ohren gejuckt, die CD anzuhören. Der Pressetext tönt:"Das schwäbische Trio rockt wieder unbeschwert drauf los und transportiert mit seinem schnörkellosen Rock'n'Roll den Spirit von Elvis Presley ins Jahr 2000". Ich fand nicht, dass das spannend klingt, aber die Drei rocken wirklich wie die Hölle und sogar der Elvis-Vergleich macht Sinn. High Energy-Rock'n'Roll mit einem Sänger zwischen dem King und Billy Idol. Musikalisch klingen Loonatikk wie eine rau geschmirgelte Version der Stray Cats, aber mit zu viel Rockabilly, um als Rotz- oder Schweinerocker durchzugehen. Dank knackiger Songs beschränkt sich der Spaß nicht auf einen kleinen Live-Club, sondern bleibt auch als Konserve bestehen. Ihrer musikalischen Linie bleibt die Band in allen 14 Stücken treu, langweilt aber nicht mit ständigen Wiederholungen. The King in allen Ehren, aber würde er heute noch Musik machen, die Energie von Loonatikk würde ihn während der ersten vier Takte über den Grubenrand schieben.

(dmm)