CD-Kritik Zur Startseite

Maldoror 

She

(Ipecac/EfA)

Stellen sie sich vor, da trifft sich ein genialer Musiker aus Kalifornien, der zuvor in einer überaus bekannten und einflussreichen Band gesungen hat, mit einem durchgeknallten Japaner und sie beschließen, gemeinsame Sache zu machen. Eine Sache, die es in sich hat. Bei der man Nerven in der Stärke der Drahtseile der San Francisco-Bay-Brücke haben muss. Ich habe solche leider nicht und muss mit Bedauern feststellen, dass die vokalen und elektronischen Eruptionen, die auf dieser CD festgehalten wurden, über meinen bescheidenen Horizont hinausgehen. Was mag Mike Patton und Masami Akita in den Tagen des Jahres 1997 durch den Kopf gegangen sein, als sie in den Yellowknife Studios zu Tokio diese Soundcollagen erstellten?

(kfb)

 


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