CD-Kritik Zur Startseite

Medication

Prince Valium

( Locomotive/Point)

Zugegeben, aufgrund der Vorboten-EP hätte ich ein noch etwas stärkeres Album erwartet, aber "Prince Valium" kann sich sehen lassen. Die Pillen, die hier angeboten werden, sind eindeutig Generika. Die Entwicklungsarbeit haben andere geleistet, es war alles schon mal da, aber helfen tut's trotzdem. Dieses Phänomen wird weder in der Pharmabranche noch in der Musik verschwinden und von daher bleibt die Entscheidung beim mündigen Konsumenten. Bei mir fällt sie zugunsten von Medication aus. Die Jungs hauen ordentlich auf den Pudding und es gab in den vergangenen Monaten weitaus schlechtere Bands, die sich an tiefen Gitarren und hymnischen Refrains versucht haben.

(dmm)

 

Medication

Medication

(Locomotive Music/Point Music)

Große Namen werfen ihre Schatten voraus. Das Quintett Medication präsentiert sich zusammengewürfelt aus ziemlich bekannten bis mehr oder weniger bekannten Bands. Allen voran Whitfield Crane (ex Ugly Kid Joe) am Mikro und Logan Mader (ex Machine Head) an der Gitarre. Bevor Medication mit dem Debütalbum im Sommer zum ganz großen Schlag ausholen, gibt's jetzt eine gleichnamige 5-Track-EP als Appetizer.

Auf dem Teil präsentieren sich die Jungs um ein Vielfaches besser, als ich es erwartet hätte. Schon allein der Killer-Opener "Something New" rechtfertigt die Anschaffung. Die Drums knochentrocken, die Gitarren schieben mächtig nach vorne und obwohl alle fünf Songs modern und straight klingen, leben Medication von einem recht ursprünglichen Hardrock-Feeling. Da war doch irgendwas mit "Tag", "Abend" und "loben", aber das Album könnt ein Riesending werden.

(dmm)

 

 

 
 

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