CD-Kritik Zur Startseite

Matthew Good Band

Beautiful Midnight

(Universal Music)

Es gibt Bands, die keine Balladen schreiben sollten. Bringt halt nix, wenn die komplette Formation das Selbe spielt wie sonst, halt nur viel langsamer. Das klingt dann bei der Matthew Good Band wie Fury In The Slaughterhouse ohne deren Intensität zu erreichen. Da hinken Songwriting und Arrangements etwas hinterher; "Suburbia" zum Beispiel ist sensationell lahm. Aber rocken könne die vier Kanadier wie die Hölle. Hemdsärmelig wie Live minus Pathos macht die Matthew Good Band richtig Druck. "Hello Time Bomb" oder "Load Me Up" stehen in bester Gitarrenrock-Tradition und wetzen die ein oder andere langweilige Scharte wieder aus. Ganz am Schluss funktioniert dann auch eine Ballade: "Running For Home" ist wunderbar brüchig mit melancholischem Klavier. Wer auf treibenden, puren Rock steht, sollte "Beautiful Midnight" auf jeden Fall antesten.

(dmm)

 


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