CD-Kritik Zur Startseite

Moloko 

Statues 

(Echo/Roadrunner/Universal)

Hossa, Moloko haben es ja doch noch drauf. Das beziehungstechnisch getrennte, musikalisch nach wie vor vereinte Pärchen liefert mit "Statues" ein sehr starkes Album ab. Der alte Vibe von Moloko wurde abermals zum Leben erweckt. Die Songs sind spannungsgeladen und laden einen zum Tanzen und Mitwippen ein. Das hier ist großes Soundkino. Da fegen die Streicher durch das grandiose wie schräge "Familiar Feeling" und wecken eben dieses. Man kennt, was man da hört. Ist eindeutig Moloko. Aber zugleich eine moderne Variante ihres typischen Klangbildes.

Die anfängliche Skepsis gegenüber diesem Album kann man getrost in die Tonne treten. "Statues" ist durchweg klasse. Aussetzer sind Fehlanzeige. Bizarren Funk gibt es in "Come On", verträumten Elektropop in "Cannot Contain This" und Disco-House in "Forever More". Man muss vielleicht öfter in die Platte reinhören, bevor es bei jedem Song klick macht. Irgendwann aber passiert es...

(kfb)



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