CD-Kritik Zur Startseite

Nickelback

Silver Side Up

(Roadrunner)

Nein, Inno-Flakes haben die Jungs immer noch nicht gegessen, aber immerhin Weiterentwicklungs-Riegel. Waren Nickelback auf ihrem vergangenen Album noch etwas gesichtslos, haben sie jetzt einen eigenen Sound gefunden. "Never Again" ist dann ein kratziger Einstieg, bei dem der gute Eindruck nur durch den Text getrübt wird. Es ehrt die Band, dass sie sich inhaltlich mit dem Thema Gewalt in der Ehe auseinandersetzt, aber wie das hier geschieht - das kriegt jede deutsche Schülerband besser hin. Konzentriert man sich nur auf die Musik, bleibt aber auch genug übrig. "Never Again" ist schneidend, hart und wird auf dem Album gleich gefolgt von der ersten Single "How You Remind Me", die mit ihren prägnanten Stopps sofort im Ohr hängen bleibt. Diesmal schaffen es Nickelback über das komplette Album die Spannung zu halten. Man muss die CD nicht haben, aber gitarrenorientierte Musikhaushalte schmückt "Silver Side Up" ganz vorzüglich.

(dmm)

Sound and vision bei Roadrunner:
MP3: "When I woke Up this morning"
Real Audio "How You Remind Me"

 

Nickelback 

The State

(The All Blacks / Roadrunner Records )

Noch Lust auf eine Band, die klingt wie Bush, Oleander oder auch Creed? Ja? Dann solltet ihr euch auf Nickelback stürzen. Es bleibt halt immer die Frage, ob man noch den Klon vom Klon hören will. Im Falle von Nickelback fällt die Entscheidung recht leicht. Die vier Kanadier rocken ordentlich los und haben zehn wirklich überzeugende Songs am Start. Wer also o.g. Bands mag und den Hals, bzw. das Regal noch nicht voll hat, kann sich wenigstens sicher sein, dass er sich keine fünftklassige Kopie ins Haus holt. Songs wie "Breathe" oder die Single "Leader Of Men" sind echte Kracher. Da ist es dann auch egal, dass die Band keine "Inno-Flakes" zum Frühstück gegessen hat.

(dmm)

 


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