CD-Kritik Zur Startseite

Paragon Of Beauty 

Comfort Me, Infinity

(Prophecy Productions / Connected )

Keine Ahnung, ob es beabsichtigt ist, dass das Pseudonym des Sängers Monesol (fast) ein Anagramm von "lonesome" ist, würde aber gut passen. Paragon Of Beauty tummeln sich im selben Teich wie Düsterrocker á la Katatonia, haben in ihren Songs aber einen stärkeren Alternative-Touch. Die acht Kompositionen schaffen es alle, sich selbst zu tragen, obwohl auf eingängige Refrains verzichtet wurde. Melancholisch wütende Soundwände bauen sich auf und tragen den Hörer durch die überlangen Stücke. Genial der Opener "This Impossible Moment" und das Schlagzeug-getriebene "I Wished You Wouldn't Fall Silent". Bis zur Katatonia-Reife ist es zwar noch ein kleines Stück, aber "Comfort Me, Infinity" ist schon richtig gut. Vom Paragon Of Beauty Label Prophecy Productions gibt es jetzt außerdem einen lohnenswerten Düster-Sampler ("To Magic 2"), der zum 5-jährigen Label-Jubiläum 15 Bands aus dem Prophecy-Stall vorstellt.

(dmm)

 

 


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