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Liz Phair

Liz Phair

(Capitol/Emi)

Ist schon lustig; wenn Liz Phair singt "rock me all night" versteht Jeder das böse Wort mit F. Das Cover und die Booklet-Gestaltung tun ihr Übriges, um Liz Phairs Ruf aufrecht zu erhalten und sie ja nicht als braves Hausmütterchen zu sehen. Dabei dürften die etwas anzüglicheren Texte wie z.B. "H.W.C." heute wirklich niemandem mehr die Schamesröte ins Gesicht treiben. Anyway, auf der anderen Seite bilden die teils offensiven Texte und ihre unschuldige Stimme immer noch ein nettes Kontrastprogramm.

Für die, die Liz Phair nicht kennen – wer Aimee Mann und Sheryl Crow mag und eine alte Joan Jett Platte besitzt, dürfte an dem neuen Album der Songwriterin seine Freude haben. Speziell die Nähe zu den schnelleren Aimee Mann Songs verwundert nicht wirklich, da Michael Penn einen Großteil der Songs produziert hat. (Die Nähe zu Avril Lavigne bedingt durch das Produzententeam The Matrix schweige ich lieber tot...) Insgesamt scheppert sich Liz Phair durch 14 Songs, die ausnahmslos geschmeidig ins Ohr gehen. Zahmer und glatter als früher, aber immer noch eine Empfehlung wert.

(dmm)

 



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