CD-Kritik Zur Startseite

P'taah 

Staring At The Sun 

(Ubiquity/Groove Attack)

"Mein Album vereint die unterschiedlichsten Einflüsse. Da hätten wir zum Beispiel den Chick Corea- und Herbie Hancock-Vibe", erklärt Chris Brann, die treibende Kraft hinter P'taah. Zu seinen Lieblingsalben zählt das '72er-Album "Return To Forever" des Jazz-Komponisten Chick Corea. Wenn Brann eingesteht, des weiteren von den Jazzern Keith Jarrett, Steve Tibbets und Pat Metheny inspiriert zu sein, dürfte klar sein, in welche Richtung sein spiritueller Elektro-Sound geht. "Staring At The Sun" verkörpert anschmiegsamen Nu Jazz. Dieser eignet sich gleichermaßen zum Entspannen und Abhängen wie zum Tanzen. Ein Balanceakt, der nicht unbedingt jedem Künstler gelingt. Brann indes hat ein sensibles Gespür für warme, wohltuende Sounds. Zumal die Prise Jazz nicht zu aufdringlich ist und somit die Nicht-Jazz-Freunde keinesfalls abschrecken sollte. Gäste auf Branns Zweitwerk sind Sänger Terrance Downs und Sängerin Marta Gazman sowie Julius Speed, Sylvia Gordon (von Kudu) und Schlagzeuger Dee Parks.

(kfb)



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