CD-Kritik Zur Startseite

The Quill

Hooray! It's A Deathtrip

(Steamhammer/SPV)

Zwischen Mustasch und Spiritual Beggars ist nicht nur alphabetisch noch ein Platz für The Quill frei. "Hooray! It's A Deathtrip" ist für die Schweden bereits das fünfte Album, zeigt aber sogar noch einen deutlichen Fortschritt zum Vorgänger "Voodoo Caravan". Die elf Titel grooven wie die Sau, planschen ein bisschen im Vermächtnis von Led Zeppelin und Black Sabbath und stecken sich die Schwimmflügel der 80er in die dicke Hose. Nee, neu ist das wirklich nicht, aber "Nothing Ever Changes" oder "Come What May" donnern so mächtig los, dass man The Quill bereitwillig den Platz freimacht.

(dmm)


The Quill

Voodoo Caravan

(Steamhammer/SPV)

Metal Vocals treffen auf Stoner Rock. Was ungewöhnlich klingt und Erinnerungen an Mrs. Hippie wachruft, flattert hier frisch durch die Membrane. Sänger Magnus Ekwall phrasiert zwar wie ein Heavy-Poser, findet sich aber in den monumentalen Soundwänden seiner Kollegen mehr als gut zurecht.

Bei "Shapes Of Afterlife" gibt sich Michael Amott (Spiritual Beggars, Arch Enemy) die Ehre und es spricht für The Quill, dass dieser Song zwar eine Mördernummer ist, sie den Rest des Albums prominente Schützenhilfe aber nicht mehr nötig haben. Im Gegenteil: Der kraftvolle Titelsong, das treibende "Overlord" und schließlich der alles überragende Abschlusstitel "Virgo" zeigen, dass die vier Schweden gut auf ihren eigenen Beinen stehen können.

Wer mit den verschiedenen Spielarten des Hardrock keine Probleme hat, sollte sich das Album unbedingt antun.

(dmm)

The Quill

The Quill

(People Like You/SPV)

Schon einmal von Deep Purple und Led Zeppelin gehört? Na, dann muss ich ja nicht noch weit ausholen, um ihnen den Sound dieser CD mit aus den Fingern gesaugten Metaphern und Attributen zu vermitteln. Sie wissen demnach, wo der Hase lang läuft. Das muss einem nicht erst das Infoblatt der Plattenfirma unter die Nase reiben. Da kommt jeder, der den Siebziger Jahre-Rock nicht verschlafen hat, von selbst drauf.

Allerdings bleibt die Frage, ob man diesen Retro-Quatsch wirklich braucht. Nett für das ein oder andere Stadtfest. Aber zum Hören in den eigenen vier Wänden? Dann lieber gleich das Original - sprich Robert Plant am Gesang und John Lord an der Leierorgel.

(kfb)


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