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Eigentlich sollte man ja nicht so voreingenommen sein, aber sobald
ich auf
etwas aus Finnland treffe denke ich
an Aki Kaurismäki, Leningrad Cowboys, komische Namen und viele
Äs. Gleiches
geschah als ich diese Scheibe
von RinneRadio in Händen hielt. Ist ja auch ein komischer
Name, zumindest aus
Sicht des Mitteleuropäers.
Der Finne an sich scheint, zumindest was meinen geringen Erfahrungsschatz
betrifft,
sehr von seinen
Landschaften und einem merkwürdigen, aber liebenswerten Humor
geprägt zu sein.
Die Musik besteht aus einem sehr schönen, coolen, melancholischen
Saxophon
(Gespielt von einem Herrn
Rinne !! Dies erklärt zumindest zu 5/9 die Namensgebung)
unterlegt von
gepflegten, technischen Beats und
ambientmäßigen Klangteppichen. Zwischendrin ein paar
Samples englischer und
(vermutlich) finnischen
Sprache. Interessante Sounds, die teilweise recht inspirierend
wirken.
Leider läßt die Scheibe gegen Ende etwas nach. Wird
doch eher eintönig, vor
allem das Schlagwerk gerät
etwas zu langweilig. Wer Wert auf mehr als 4 gute Stücke
pro CD legt, sollte
vor dem Kauf bis zu Ende
durchhören !
(carrzy)
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