CD-Kritik Zur Startseite

Rob 

Don't Kill

(Source / Labels / Virgin )

Da kommt ein 22-jähriger Franzose klammheimlich und unerwartet mit einer der besten Easy Listening-CDs daher, die seit "Vampyros Lesbos: Sexadelic Dance Party" und "The Spirit Of Vampyros Lesbos" auf den Markt gekommen sind. Aufmerksame Musikfreunde werden Rob bereits auf dem Sampler "We Love You...So Love Us Too" begegnet sein. Da glänzte er mit dem Titelstück seines Debüts "Don't Kill". Dessen obskure Vernetzung von Funk, altbackenen Hardrockriffs der frühen Achtziger und ganz auf Siebziger getrimmter Easy Listening-Filmmusik zieht sich durch alle vierzehn Stücke. So etwas kann natürlich nur einem Franzosen mit derartiger Leichtigkeit und Überzeugungskraft von der Hand gehen. All zu gerne möchte man glauben, eine in irgendeinem Studio verstaubte Aufnahme von Manfred Hübler und Siegfried Schwab entdeckt zu haben. Sie waren bekanntlich die Komponisten des "Vampyros Lesbos"-Soundtracks und werden noch heute oft in Songs zitiert.

(kfb)

 

 


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