CD-Kritik Zur Startseite

Saliva

Every Six Seconds

(Island/Universal)

Sie wollen nach ganz oben, wie sie uns im Opener "Superstar" versichern: "Make me a superstar, no matter who you are". Ihr Geheimrezept: Melodien und Härte so miteinander verbinden, dass Alternative Rock- und Nu Metal-Fans in gleichem Maße Gefallen daran finden. Ein erfolgversprechender Ansatz, schließlich schafften es Saliva 1997 bis ins Finale eines Talentwettbewerbs und konnten sich so gegen 6.000 Mitbewerber durchsetzen. Trotzdem war das Quintett aus Memphis erst einmal auf Indie-Pfaden und veröffentlichte ein selbstbetiteltes Album. Nachdem sie davon 10.000 Exemplare verkauft hatten, unterschrieben sie einen Major-Plattenvertrag. 2002 könnte durchaus ihr Jahr werden. "Every Six Seconds" unterscheidet sich in zwei wichtigen Punkten von aktuellen US-Rock/Metal-Veröffentlichungen: Die variantenreiche Stimme von Josey Scott und die große Stilvielfalt, die harten Rock, Balladen und Rap abdeckt, sind die großen Pluspunkte von Saliva.

(kfb)

 

 

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