CD-Kritik Zur Startseite

San Dimas

Drowning

(Cargo Records)

Sie tourten bis dato mit solch unterschiedlichen Acts wie Subway To Sally und Motörhead oder eröffneten für Bon Jovi, Billy Idol, Saxon oder Kreator. Dabei haben sie sich einer ganz anderen Musikrichtung verschrieben: Nu Metal. Verrückt, nicht wahr? Die vier Schweizer, die sich früher Mud Slick nannten (von 1993 bis circa 2000), dann aber den Namen einer kalifornischen Stadt vorzogen, versuchen, dem Genre Neues abzugewinnen. Funkige Gitarren, treibendes Schlagzeug sowie melancholische Momente sind Zutaten, die andere Nu Metal-Acts gerne mal links liegen lassen. San Dimas ziehen so ziemlich alle Register, überraschen immer wieder mit neuen Rezepten, so dass es schwer fällt, Vergleiche mit anderen Bands zu ziehen. Man stelle sich vielleicht vor, die Red Hot Chili Peppers würden mit Soundgarden jammen, dafür aber auf Drumcomputer, Samples und Keyboards zurückgreifen, um dem Soundgerüst einen Industrial-Anstrich zu verpassen und es metallischer erscheinen zu lassen. Dieser Vergleich allerdings deckt nur ein kleines Spektrum dieses vielfältigen Debüts ab.

( kfb)

 



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