CD-Kritik Zur Startseite

Sugartown


Swimming In The Horsespool


(Marina/Indigo) [4-95]
"You broke my heart..." mit diesen Worten beginnt die Debüt-CD von SUGARTOWN, einem Duo aus Glasgow. Und bereits mit diesem ersten Satz stecken SUGARTOWN den Rahmen für die gesamte CD ab.

"Swimming In The Horsespool" ist erschienen auf Marina-Records, einer kleinen, feinen Plattenfirma aus Hamburg, die spezialisiert ist auf neue britische Bands mit Hang zu ruhigen Songs und großen Gefühlen (Bathers, Cowboy Mouth, Paul Quinn). Und auch SUGARTOWN präsentieren auf "Swimming In The Horsepool" bittersüße Lieder über zwischenmenschliche Probleme und Sehnsüchte, darunter auch zwei Coverversionen von Willie Nelson und Velvet Underground.

Für den instrumentalen Rahmen bei SUGARTOWN sorgt Gitarrist Douglas MacIntyre, der erst jüngst mit seiner zweiten Band COWBOY MOUTH unter Beweis stellte, daß er ein Meister der ruhigen Klänge ist. Dezent, ja stellenweise fast minimalistisch anmutend fungiert die Musik eher als Hintergrund, im Vordergrund steht die Stimme von Sängerin Gwen Stewart. Eine Stimme, im Spannungsfeld zwischen zwischen Melancholie und Verlangen, die "Swimming In The Horsepool" erst zu einem stimmungsvollen, großartigen Album macht.

(wm)

Cover-Sugartown: Swimming in the horsespool


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