CD-Kritik Zur Startseite

Superdrag 

Last Call For Vitriol 

(Ryko/Zomba)

 

 

Superdrag stehen für zuckersüßen Power-Pop wie er mitunter von den Foo Fighters und vor allem von den sympathischen Weezer zu Tage gefördert wird. John Davis, Sänger und Gitarrist der Band, Mike Harrison (Gitarre), Bassist Sam Powers und Schlagzeuger Don Coffey schreiben Melodien, die wie frischer Honig in den Gehörgängen kleben bleiben. Ohrwürmer gehen ihnen allzu leicht von der Hand - ob druckvoll und rockig wie im Falle von "I Can't Wait", "The Staggering Genius", "So Insincere", "Remain Yer Strange" und "Stu" oder relativ poppig und soft ("Baby Goes To Eleven", "Way Down Here Without You" oder das Country-Stück "Safe & Warm). Auch 70er Jahre Schweinerock gelingt ihnen ("Drag Me Closer To You"). Mitsingen kann man bei ihren Stücken eigentlich immer. Darauf scheinen Superdrag ganz besonderen Wert zu legen. Am besten sofort "Last Call For Vitriol" in den CD Player legen und mindestens fünf Mal hintereinander anhören. Es rentiert sich.

(kfb)



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