CD-Kritik Zur Startseite

The The


NakedSelf


(Motor Music)
Matt Johnson, der Musiker mit den großen Veröffentlichungsintervallen, ist zurück. In der langen Zeit zwischen zwei Alben wartet man immer auf den ganz großen Wurf von ihm. Dass er zu "großen Würfen" fähig ist, hat er in der Vergangenheit hinreichend bewiesen. "NakedSelf" ist zwar richtig gut, wird aber bestimmt nicht als Jahrhundertwerk in die Geschichte eingehen. Hat man sich damit abgefunden, ist die neue CD ein straightes Rockalbum, das erstaunlich hart und verzerrt daherkommt. Aber Matt Johnson beherrscht die Kunst, seine Distortion- und Rückkopplungs-Gewitter sehr songdienlich einzubinden (Boiling Point). Die andere Seite von "NakedSelf" ist melodieverliebtes Gitarrengeschrammel (December Sunlight, The Whisper), das im krassen Gegensatz zu den Texten steht. The The machen eigentlich nur Rock-Musik, aber immer noch verschroben wie eh und jeh.

(dmm)

 


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