CD-Kritik Zur Startseite

Tierra Santa 

Sangre De Reyes

(Locomotive/Point)

Zu Beginn ein paar Bands, von denen Tierra Santa ganz sicher nicht beeinflusst sind: Limp Bizkit, Korn, Machine Head. Hier ein paar Namen, von denen Tierra Santa ganz sicher beeinflusst sind: Iron Maiden, Iron Maiden, Iron Maiden. OK, vielleicht ist noch ein bisschen Judas Priest dabei, aber man hört überdeutlich, dass die Vorbilder der fünf Spanier in der New Wave Of British Heavy Metal zu finden sind. Die spanischen Vocals verleihen den elf Songs einen mystischen Hauch und donnern so enthusiastisch aus den Boxen, dass man sich dem Charme dieses Albums nicht entziehen kann. "Sangre De Reyes" ist ein Beweis dafür, dass man alte Sachen immer wieder aufkochen kann, wenn man es mit Begeisterung und Hingabe tut. Das Quintett hat seinen Vorbildern ordentlich auf die Finger geguckt und alle Trademarks drauf, die einen guten Heavy-Song ausmachen: Markante Riffs, flinke Soli und über allem thronen kernige Melodien, die sich relativ schnell aufs Trommelfell brennen. OK, Innovation ist was anderes, Langeweile aber auch. Einfach nur Anlage aufreißen und mitgröhlen - und vergesst nicht, ordentlich zu rrrrrrrrrollen.

(dmm)

 

 


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