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Today Is The DaySadness Will Prevail(Relapse/SPV) |
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Eine ganz persönliche Nachricht an Herrn Steve Austin, den Kopf von Today Is The Day: "Herr Austin, ich war lange ein großer Fan ihrer Band, die sich stets darauf verstand, Musik fernab des Massenstroms zu produzieren. Selbst ihre letzten, durchaus schwierigen Veröffentlichungen konnte ich mit Genuss hören. Doch mit dieser Doppel-CD haben sie selbst meinen weiten Horizont überschritten. Sie überfordern mich mit – verzeihen Sie es mir den Ausdruck – kranken Soundcollagen, die ich keineswegs nachvollziehen kann." "Okay, hier und da gibt es einige Lichtblicke, Momente, in denen ich glaube, dass in Ihnen ein toller Songschreiber schlummert, der vor Jahren dem Noise Rock verpflichtet war. Dann aber versuchen Sie wieder, Mike Pattons schon derart irrwitzige Ideen zu toppen und veranstalten einen Krach, der für mein Empfinden mit Musik nichts mehr zu tun hat. In diesen Momenten muss ich mich dann leider verabschieden und die weiße Fahne heben. Schade, dass dies so oft passiert, wenn ich mir "Sadness Will Prevail" anhöre.“ (kfb) |
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Today Is The DayLive Till You Die(Relapse/SPV) |
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What a sick bastard, but that's why we all love him. (kfb)
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Today Is The DayIn The Eyes Of God(Relapse/Zomba) |
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Vom zukunftsweisenden Noise Rock zum Satanismus. Das ist die teuflische
Gradwanderung von Today Is The Day mit wenigen Worten ausgedrückt.
Wer sie damals verehrte, wird kaum mehr der musikalischen Entwicklung von
Mastermind Steve Austin folgen können/wollen. Der Grund für diese
radikale Neuorientierung ist nicht bekannt. Wahrscheinlich war es der Austin
immer schon angeborene Drang zum Extremen. Er wollte wohl mehr als nur einer
der vielen kranken Noise Rocker sein und weitere Maßstäbe setzen.
Und so kam es, dass er mit einem Schlag Eyehategod und Neurosis zu Weicheiern
degradiert und der Grenze des Erträglichen viel zu nahe kommt - sie
aber nicht überschreitet. Eins ist gewiss: "In The Eyes Of God"
hört sich niemand an, der an einem sonnigen Morgen eine schöne
CD zum Frühstücken hören möchte. Krank, pervers und
selbstmordgefährdet muss Mann/Frau allerdings ebenso wenig sein. Der
Versuch, negative Energie aufzusaugen und dem Hörer ins Gesicht zu
rotzen ist Austin und seinen beiden Mitstreitern auf jeden Fall geglückt.
(kfb) |
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