CD-Kritik Zur Startseite

Tribute To Nothing

Act Without Words

(Lockjaw)

Tribute To Nothing – schon der Name ist geil. Das riecht nach Opposition und der britische Vierer wird dieser Erwartung voll gerecht. Sänger Samuel ist heiser wie ein Fischverkäufer nach einem Marktschreier-Battle und selbst in den ruhigen Momenten klingt er, als würde gleich sein Kessel explodieren. "Act Without Words" kommt aus den tiefsten Tiefen des Bauches und obwohl die Hinterhofmucke mächtig Arsch tritt, nehmen die zehn Titel nie destruktive Züge an, sondern leben von einer verzweifelten Wut. Aus Hardcorehausen weggezogen, an Emoheim vorbeigefahren tingeln Tribute To Nothing weiter über das musikalische Land und prügeln ihre zornigen Hymnen mit beachtlicher Präzision unter die Menschheit. Granaten wie "Silent Symbols" oder "Spoken Like Code" zeigen, wozu diese Band fähig ist. Bei einigen Titeln allerdings hätte eine charmante Hookline das Profil der Songs weiter geschärft. Einer ähnlich zornigen Band wie Glassjaw haben die Melodien ja auch nicht geschadet, gell :)

(dmm)



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