Kurzkritiken
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Wertung

1 Fritte:
unterirdisch

10 Fritten:
grandios, Meisterwerk

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Kurzrezensionen 6/01

CD-Rezensionen - die langen

Aktuelle Kritiken

Thorn.Eleven: Thorn.Eleven

(Steamhammer/SPV)

Plattenfirmen sind mitunter allzu berechnend. Mische Tool (Gesang) mit amerikanischem Nu Metal-Standard (Musik) und du hast Thorn.Eleven. Wer's mag.

(kfb, 3 Fritten)

Built to Spill: Ancient Melodies Of The Future

(WEA)

Grandiose Hymnen im perfektionierten Built to Spill-Sound: Walls of Sound aus Alternative-Gitarren und viel Psychedelik
-->ausführliche Rezension.

(kp, 9 Fritten)

Mississippi Sludge: Biscuits & Slavery

(Record Heaven)

Der Southern-Stoner-Rock von Mississippi Sludge röhrt und dröhnt so kraftvoll wie ein Pickup mit zwei jungen Zuchtbullen auf der Ladefläche; leider auch so klischeebeladen. Rockt wie die Hölle, aber selbst beim besten Willen lässt sich nicht ein Song finden, der wirklich erwähnenswert wäre.

(dmm, 4 Fritten)

Sophie B. Hawkins: Timbre

(Ryko/Zomba)

Klassische Singer-Songwriter-Kunst im modernen Gewand. Sophie B. Hawkins präsentiert sich selbstbewußt mit Elektronik-Akustik-Mix. Ohne erkennbaren Smash-Hit, aber auf gleichbleibend hohem Niveau.
-->ausführliche Rezension

(kp, 7 Fritten)

Stille Volk: Satyre Cornu

(Prophecy Productions/Connected)

Mittelaltermusik mit altfranzösischen Texten. Anstrengend wie joggen mit Joch, verdient aber mindestens genauso viel Aufmerksamkeit. Authentizität statt Jahrmarkt.

(dmm, 7 Fritten)

Sampler: Popshopping mixed up

(Crippled Dick Hot Wax CDHW 071)

Unterhaltsames "Lifting" der Retro-Perlen: 70er-Jahre-Werbemelodien im Remix zwischen Big Beat, House, Lounge, phattem Funk und Plüsch. Schade: nur sieben Tracks.
-->ausführliche Rezension

(kp, 7 Fritten)

Paladins: Palvoline No 7

(Ruf Records)

Es fehlt eigentlich nur das Vinylkratzen (die Älteren werden sich erinnern) und Keiner würde glauben, dass "Palvoline No 7" aus diesem Jahr ist. Ein Mikro in die Aula gestellt, Bandmaschine ab und vorgezählt. Paladins huldigen dem klassischen Rockabilly, versprühen Boogie mit Pianoparts und klingen "Vintage as vintage can be".

(dmm, 6 Fritten)

10000 Women Man: Drunk Love

(HKM Records/Roadrunner/Connected)

Marc De Backer, früher Mucky Pup und Dog Eat Dog, ist auf einem ganz anderen Trip. Britisch-melancholisch nämlich. Ein paar gute Songs sind dabei rausgesprungen, "Ready To Go", "Divorce" und "The Flow" etwa. File under: Tea Party meets Masters Of Reality.

(kfb, 6 Fritten)

 

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Die Kurzrezensionen im Juni 2001


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