| CD-Kritik | ![]() |
SamplerBeat the retreat(Capitol/EMI) [12-94] |
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Richard Thompson ist ein musician's musician
par excellence. Seit seinen FAIRPORT CONVENTION
Tagen macht er großartige Musik, aber der
großen Konsumenten-Masse ist er weitgehend
unbekannt geblieben - von Hits ganz zu
schweigen. Kollegen aber lieben Richard
Thompson und seine Kompositionen. So war in
unserer Hommage-süchtigen Zeit das Album "Beat
The Retreat - Songs by Richard Thompson"
eigentlich überfällig.
Das Beste auf "Beat The Retreat" ist der Abwechslungsreichtum, das breite musikalische Spektrum, das abgedeckt wird. Bob Mould und DINOSAUR JR. ziehen ordentlich vom Leder, June Tabor, Shawn Golvin und Loudon Wainwright III oder Maddy Prior und Martin Carthy sind fürs Gefühl zuständig. Bonnie Raitt, Syd Straw und David Byrne sind dabei, ebenso wie die Gospel- Superstars FIVE BLIND BOYS OF ALABAMA oder Cajun-König Michael Doucet. Natürlich würde dieses Staraufgebot wenig nützen,wenn da nicht die Songs von Richard Thompson wären: Liebes- und Scheidungslieder, Weltschmerz- und Lebensfreudegeschichten. Alles ganz einfach gehalten, in wunderbarer Schönheit und deshalb fühlen sich so unterschiedliche Musiker wohl mit den Songs. Anscheinend sogar mehr als mit selbstgeschriebenem Material. REM zum Beispiel sind hier um Längen besser als auf ihrem aktuellen eigenen Album. (mw) Die Bands/Musiker auf "Beat The Retreat": |
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