Neue Artikel, Rezensionen, ...
News & Texte & Kolumnen
Aktuell 13578 Einträge
Alle Langrezensionen in alphabetischer Reihenfolge
Insellisten
Der neue Fortsetzungskrimi in 24 Kapiteln
Jede Bestellung unterstützt Hinternet!
The Whitest Boy Alive
The Black Box Revelation
Steven Wilson
Heroes & Zeros
Phillip Boa & The Voodooclub
...And You Will Know Us By The Trail Of Dead
Grandmaster Flash
Crucified Barbara
Kylesa
Monatsarchive:
Rubriken
Abgänge
04. 07.: Janwillem van de Wetering
05. 04.: Charlton Heston
20. 03.: Klaus Dinger
19. 03.: Arthur C. Clarke
18. 03.: Anthony Minghella
15. 03.: Mikey Dread
→ noch mehr Tote
Chicago Underground Trio
Slon
Thrill Jockey/EfA

Rob Mazurek, Chad Taylor und Noel Kupersmith sind das Chicago Underground Trio. Ihr Vorsatz ist es, anspruchsvolle Musik zu produzieren. Dass diese im Grenzbereich zwischen Post-Rock, Jazz und abstraktem Elektro der Marke Clicks & Cuts liegt, ist noch okay. Doch aufgrund einer angeborenen Abneigung gegen Saxophon-Klänge oder ähnlich geartete Instrumente wie in diesem Falle dem meist nervtötenden Kornett, geht mir der Hörspaß schnell verloren.
Mazurek, der besagtes Blasinstrument bedient, treibt es in dem Song "Protest" gänzlich auf die Spitze. Sorry, aber da rollen sich mir die Fußnägel hoch. Gilt übrigens auch für "Campbell Town". Später, zum Beispiel in "Tape Cutter", lässt er es mal ruhig angehen und unterdrückt seinem Hang zum freakigen Free Jazz. Dann aber wieder packt es ihn und reißt ihn mit. "Sevens" und das schon angesprochene "Campbell Town" begraben die Illusion, es mit einer gediegenen, romantischen Liebhaberplatte zu tun haben.
Das Chicago Underground Trio hat gewiss hohe Ansprüche und weiß diese mit musikalischer Präzision umzusetzen. Ist aber gar nicht meine Baustelle. Sonntägliche Jazz-Matinees müssen nach wie vor ohne mich auskommen.
(kfb)







