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noch mehr Tote

Mos Def

The New Danger

Interscope/Universal

Eigentlich mutet es etwas seltsam an, ist aber wohl reiner Zufall: Fast zeitgleich bringen Talib Kweli und Mos Def ihre neuen Soloalben auf den Markt. Früher bildeten sie gemeinsam das Duo Blackstar. Heute kämpft jeder für sich um Anerkennung in der Öffentlichkeit.

Dass Mos Def überhaupt noch einmal zum HipHop zurückgekehrt ist, ist ein Grund zur Freude und eine dicke Überraschung. Nach seinem unerreichten Debütalbum "Black On Both Sides" konzentrierte er sich auf die Schauspielerkarriere, in deren Rahmen er bei einem Broadway-Stück mitwirkte und in Kino- und TV-Filmen gastierte. Wie es mit ihm musikalisch weitergehen wird, wird die Zukunft bringen. "The New Danger" ist jedenfalls ein Signal dafür, dass ihm die Musik nicht gänzlich egal ist.

Bis auf die kläglichen Rap-Metal-Stücke (mit Musikern von Living Colour und den Bad Brains) und Aussagen wie die, dass "quasi-homosexuelle Weiße das Rapgeschäft" lenken würden, überzeugt Mos Def auf seinem Comeback-Album. Es war wirklich an der Zeit, dass er zurückkehrt.

(kfb)