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noch mehr Tote

Akon

Trouble

Upfront/Universal

Erstaunlich. Wie aus dem nichts taucht Akon auf, der jeden Song seines Debüts selbst geschrieben und produziert hat. Das zeugt von großem Selbstbewusstsein. Vielleicht liegt dies darin begründet, dass Aliaune Thiam, wie Akon im bürgerlichen Dasein heißt, Sohn eines begnadeten Jazz-Percussionisten ist.

Der Jazz seines Vaters hat auf seinem Debüt "Trouble" keine Spuren hinterlassen. Akon zieht HipHop und etwas Reggae und Dub vor. Es fällt schnell auf, dass Akons Songs alles andere als Durchschnittsware sind. Er legt Wert auf sehr dynamische Produktionen, die gleich ins Ohr gehen. Der Wiedererkennungswert ist garantiert - allein schon wegen Akons extrem nasaler Stimme.

In "Show Out" zollt er den unvergleichlichen Grandmaster Flash & The Furious Five Tribut und rappt einige ihrer Zeilen aus dem Standard "The Message". Ansonsten hat er auf Rap-historische Anleihen oder erfolgversprechende Features verzichtet. Ebenfalls ungewöhnlich.

(kfb)